Adobe trennt sich vom Arbeitstitel Apollo und vermarktet nun das Framework zum Entwickeln von Rich Internet Applications unter AIR. In dem Release sind neue Features enthalten wie natives Drag & Drop und eine lokale Datenbank Engine. Außerdem hat Adobe ein paar Tage zuvor den Quellcode von Flex3 unter Mozilla Public License (MPL) gestellt, also auch hier ein weiterer Schritt in Richtung Open Source. Wollen mal sehen, wie viele Karmapunkte das bringt…
Sun bringt mit JavaFX eine neue Scriptsprache, die Flash den Rang streitig machen soll. Daran läßt sich gut ablesen, wie hoch momentan der Marktwert von sogenannten Rich Internet Applications (RIA) eingeschätzt wird: Adobe bringt Apollo, Sun kommt mit JavaFX und Microsoft mit Silverlight.
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Apollo heißt der neueste Schiff aus der Adobe Produktfamilie und vereint Flash, HTML, JavaScript und Ajax zu einem Flexmodul, mit dem man Rich Internet Applikationen bauen kann, die auch offline und plattformunabhängig funktionieren. Wie das aussehen kann, kann man sich hier anschauen oder hier herunterladen. Ich denke mal, dass Adobe genug Masse besitzt, um das Apollo-Projekt in die Umlaufbahn zu schicken. Warten wir mal ab, ob das ganze Ding erfolgreich hochgeht…
Update: Ich seh gerade via, wie sich die Masse verdichtet: Project San Dimas