Adobe bringt sich wieder zurück in die Ära der plattformunabhängigen Entwicklungsumgebungen mit dem Schritt, in CS5 ein Packager für das iPhone anzubieten. Damit können auf gleicher Codebasis Applikationen für SmartPhone, Android und iPhone umgesetzt werden, was große Kostenvorteile in der Anwendungsentwicklung für den mobilen Markt mit sich bringen wird.
Nachdem Flash mit HTML5 und CSS3 bereits begraben wird, besinnt sich Adobe mit CS5 auf das eigentliche Kerngeschäft, nämlich Programme wie Creative Solutions anzubieten, mit denen sich Web-Anwendungen entwickeln und multimedial ausschmücken lassen.
Wir sind gespannt, was daraus wird und können uns schon mal in besinnlicher Vorfreude den Flash Player 10.1 auf unser mobiles Gerät herunter laden.
Endlich mal eine AIR-Anwendung, die zeigt, was man mit RIA alles machen kann: DestroyFlickr von DestroyToday bietet eine komplette Flickr-Anwendung mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen in minimalen Design: Über die Workspace-Ansicht kann man in verschiedene Kontakt-Profile wechseln, die Klick-History wird zu einer Übersichtskarte, in der man jederzeit zurückspringen kann.
Mir drängt sich bei den Namen ein Vergleich aus der Biologie auf: Das Mashup wird zum Parasit, der den Wirt als Datenbasis künstlich am Leben erhält und darauf in schönsten Flash-Tweens wächst…
Adobe trennt sich vom Arbeitstitel Apollo und vermarktet nun das Framework zum Entwickeln von Rich Internet Applications unter AIR. In dem Release sind neue Features enthalten wie natives Drag & Drop und eine lokale Datenbank Engine. Außerdem hat Adobe ein paar Tage zuvor den Quellcode von Flex3 unter Mozilla Public License (MPL) gestellt, also auch hier ein weiterer Schritt in Richtung Open Source. Wollen mal sehen, wie viele Karmapunkte das bringt…