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Apr 07 2010 by flo

Same code, same application, same behaviour, totally different devices: iPhone vs. Android vs. Flash - Part II

Flash ist tot, lang lebe Flash.

Adobe bringt sich wieder zurück in die Ära der plattformunabhängigen Entwicklungsumgebungen mit dem Schritt, in CS5 ein Packager für das iPhone anzubieten. Damit können auf gleicher Codebasis Applikationen für SmartPhone, Android und iPhone umgesetzt werden, was große Kostenvorteile in der Anwendungsentwicklung für den mobilen Markt mit sich bringen wird.

Nachdem Flash mit HTML5 und CSS3 bereits begraben wird, besinnt sich Adobe mit CS5 auf das eigentliche Kerngeschäft, nämlich Programme wie Creative Solutions anzubieten, mit denen sich Web-Anwendungen entwickeln und multimedial ausschmücken lassen.

Wir sind gespannt, was daraus wird und können uns schon mal in besinnlicher Vorfreude den Flash Player 10.1 auf unser mobiles Gerät herunter laden.


  1. 2377 tobs

    Interessant. Auf der einen Seite spricht einiges dafür, Applikationen auf verschiedenen Plattformen veröffentlichen zu können. Bis jetzt scheinen Entwickler sehr auf den iPhone Markt fokussiert zu sein.

    Andererseits heißt das wahrscheinlich, dass wir wie bei Adobe Air mit Applikationen enden, die sich auf keiner Platform richtig anfühlen. Mir sind bis jetzt wenige Desktop Air Applikationen begegnet, die sich auf OS X wirklich nativ angefühlt haben. Spotify ist da wahrscheinlich die leuchtende Ausnahme.

    Den Flash Player auf das mobile Gerät zu laden wird nicht klappen übrigens. Weder Android noch iPhone OS lassen das zu bis jetzt so viel ich weiß. Hört sich an als würden die Apps aus dem Video in einen platformspezifischen ausführbaren Container eingepackt beim Export.

  2. 2378 flo

    Yes, you’re right, good point: hier stellt sich die Frage, wieviel UX ein Device mit sich bringt, um sich "natürlich" anzufühlen streng nach dem Motto "The Medium is the Message". Jedes Betriebssystem hat einen anderen Wohlfühlfaktor, der anders gelerntes Nutzerverhalten impliziert. Bei den mobilen Geräten ist Haptik noch entscheidender und gerätespezifisch unterschiedlich.

    Wer also schafft UX Standards? Da muss sich wohl einiges am iPhone messen. Wenn AIR-Anwendungen ein eigenes UX erzeugen, kollidiert das mit den sonstigen Applikationen – bei Android vermutlich weniger als beim iPhone . Hierzu hat Mike Champers einen Blogartikel geschrieben, in dem er sämtliche Flashevents auf iPhone Gestures mappt, um so dem Urteil, Flash könne kein Touchscreen entgegenzuwirken. http://www.mikechambers.com/blog/2010/02/22/flash-player-content-mouse-events-and-touch-input/

    Ja, wieder richtig: Flash Player gilt nur für Windows Phone 7 OS, wo wir doch alle so ein hübsches Gerät auf Tasche haben, oder ;)

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